Andorn

Andorn

Alles über Andorn

Landschaftsbild

Hildegards Tipp:

  • Wertvolle Bitterstoffe nach Hildegard Von Bingen
  • Rezeptur auf Basis von 800 Jahren Klosterwissen
  • Von 4.000 Heilpraktikern verwendet
  • Beste Naturheilkunde: Bio & vegan

Vorkommen von Andorn

Der Gewöhnliche Andorn (Marrubium vulgare) ist ein Lippenblütler, der trockene Lehm- und Tonböden sowie ein warmes Klima bevorzugt. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, ist er heute auch in Nord- und Südamerika sowie Australien zu finden. Ein weniger temperaturempfindlicher Ableger hat sich sogar über Mitteleuropa bis nach Schweden und Schottland ausgebreitet.

 

Wirkweise von Andorn

Seit mehr als 2000 Jahren ist der Andorn eine beliebte Pflanze in der Phytotherapie und wird daher schon sehr lange gezielt angebaut. Die alten Griechen und Ägypter schätzten das Kraut. Auch aus dem Klostergarten ist es nicht wegzudenken.

Seine Wirkung ist gut erforscht und dokumentiert. Die schleimlösenden und antientzündlichen Eigenschaften nutzt die Medizin heute bei Bronchitis und ähnlichen Hustenleiden, etwa in Form von Tropfen und gepressten Säften. Getrockneter Andorn für Tee ist ebenfalls sehr beliebt.

 

Inhaltsstoffe von Andorn

Andorn schmeckt bitter. Das liegt daran, dass er wertvolle Bitterstoffe enthält, die wir uns mit unserem erfrischenden BitterKraft! zunutze machen. Marrubiin nennt sich der spezielle Bitterstoff des Gewöhnlichen Andorn, der ihm seinen lateinischen Namen verleiht. Darüber hinaus sind in der Pflanze Terpene, ätherische Öle, Gerbstoffe, Harze, Wachse und Schleim nachgewiesen worden.

 

Aussehen von Andorn

Die krautige Pflanze mit dem aufrechten Stiel wird zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch. Breite, ovale bis runde Blätter mit einem gezahnten Rand sind von einem Filz bedeckt. Ein ähnlicher weißer Filz ziert die untere Hälfte des vierkantigen, hohlen Stängels. Weiße Blüten bilden kugelige Scheinquirlen rund um den Stiel. Die Blütezeit des Andorns liegt zwischen Juni und September.

 

Wissenswertes über Andorn

Andorn gewann den Titel „Arzneipflanze des Jahres 2018“, der jährlich von Wissenschaftlern der Universität Würzburg vergeben wird.

 

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Über den Autor Henrik Aulbach

Henrik Aulbach ist erfahrener Gesundheitsredakteur mit über 10 Jahren Erfahrung, Experte für pflanzliche Wirkstoffe und Kultivierung, Co-Gründer, Buchautor und selbstständiger Fachtexter im Gesundheitswesen seit 2020.

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